Was kommt nach dem Sterben ?

             

                     

Der Mensch ist ein Wanderer zwischen zwei Welten. Und zwar jeder, ob er es weiss und wahrhaben will oder nicht. Wir wandern von der Welt des Vergänglichen, Verweslichen, in die Welt des Unvergänglichen, Unverweslichen. Das Tor von der einen Welt in die andere ist das Sterben unseres irdischen Leibes. Das Sterben ist also ein Etappenziel unserer Wanderung. Da ein Ziel, das der Wanderer nur über eine lange Strecke und mit Mühen, oft sogar unter Leiden des Leibes erreicht, meist sehr erstrebenswert ist, könnte man fragen: Ist das Sterben etwa der lang erwartete Zielpunkt unserer Wanderung über diese Erde und verliert hierdurch seinen Schrecken? Könnte man das Sterben als den Höhepunkt des irdischen Lebens bezeichnen?

Der irdische Leib bleibt nach dem Sterben auf dieser Erde zurück und verfällt im Normalfall. Seele und Geist jedoch durchschreiten in einem kurzen Prozess ein Tor. Sie treten von einer Umwelt in eine andere. Sterben ist also ein kurzer Durchgangsprozess, der von einer Umwelt in eine andere führt. Sterben ist für Geist und Seele nie ein endgültiges Auslöschen. Nur für den irdischen Leib bedeutet Sterben ein Aufgelöstwerden in seine Moleküle und Atome. Die Bibel sagt, der Leib kehrt zum Staub der Erde zurück, von dem er einmal genommen wurde.

Was nach dem Tor des Sterbens kommt, Licht und Leben, oder Abwesenheit von Licht und Leben, hat der Wanderer selbst entschieden. Wenn er Gott, also Licht und Leben, während seiner Wanderung durch Jesus Christus in sich aufgenommen hat, dann erwartet ihn Licht und Leben im Vaterhaus, also bei Gott. Hat er nur sein eigenes Licht leuchten lassen und nur sein eigenes Leben selbstbezogen und damit fern von Gott gelebt, so erwartet ihn nach dem Sterben nicht das Licht und das Leben, sondern Finsternis und Abwesenheit von Leben. Das nennen wir 'Tod'. Den Bereich, in dem sich seine Seele dann befindet, nennt die Bibel 'das Totenreich'. Im Totenreich herrscht Unfreiheit und Gebundenheit an Zwänge. Die Macht in diesem finsteren Reich übt ein ebenso finsterer Fürst der gottfernen Geisteswelt aus, der Tod. Aus seinen Zwängen kann sich keiner selbst befreien. Nur Erlösung von außen könnte Hilfe bringen. Sterben und Tod sind also zwei völlig verschiedene Dinge. Sterben ist ein kurzer Durchgangsprozess, der entweder ins Licht oder in die Finsternis führt. Der Tod ist ein langdauernder Zustand in der Gottferne, in den der an Jesus Christus Glaubende nie gelangen kann. Sagt Jesus Christus doch: "Wer mein Wort bewahrt, wird den Tod nicht sehen ewiglich." (Johannes 8,51)

Gott will das ganze Weltenall zu sich an sein Vaterherz zurückziehen. Alles, was von ihm abfiel und so Licht und Leben verlor, will er durch das Angebot seiner Liebe in Jesus Christus oder durch Gericht für die, welche solche Liebe zunächst von sich wiesen, wieder in sein Vaterhaus führen. So hat es einst der verlorene Sohn im Gleichnis der Bibel überwältigend erlebt.

Alles in diesen Zeilen Ausgesagte ist keine Philosopie oder mystische Religion. Es ist durch die Realität des Wortes Gottes in der Bibel belegt. Prüfen Sie es und lesen Sie selbst. Gott wird durch seinen Heiligen Geist Verständnis schenken, wenn Sie ernstlich interessiert sind, und Sie werden das Gelesene glauben können.

                                                                                                                                                   

Woher, wohin, wozu bin ich ?

                                                                                              

Würden Sie mit einem riesigen LKW 10 Brötchen beim Bäcker um die Ecke holen? - Wohl kaum!

Genau das ist die Situation beim menschlichen Gehirn. Im Verhältnis zum tatsächlichen Gebrauch ist die Kapazität unseres Gehirns viel größer.

Wir könnten 1 Milliarde mal mehr damit leisten!

Der Anthropologe Henry F. Osbom sagte: „Das menschliche Gehirn ist das wunderbarste und geheimnisvollste Objekt im ganzen Universum“.

Auf was weist das hin?

Mit dem Menschen ist etwas größeres geplant als nur 70 oder 80 Jahre auf dieser Erde zu leben.

Daß unser Gehirn wesentlich komplizierter ist als ein Computer, liegt auf der Hand. Welche Schlußfolgerungen ergeben sich daraus?

1. Unser Gehim muß einen Konstrukteur und Hersteller haben.
2. Dieser Konstrukteur und Hersteller unseres Gehirns muß großes mit uns vorhaben.
3. Antwort auf die Frage - woher, wohin, wozu bin ich? - findet man logischerweise nur im „Handbuch des Herstellers“.

Das einzige Buch, das diesem Anspruch gerecht wird, ist die Bibel.
Dort finden wir folgenden Aussprüche:
„Denn jedes Haus wird von jemand errichtet; der aber alles errichtet hat, ist Gott.“
(Hebräer 3 Vers 4)

Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast das All erschaffen, und durch deinen Willen war es und wurde es erschaffen. (Offenbarung 4 Vers 11)

Außerdem wird von Gott gesagt „...Er wird den Tod für immer verschlingen...“
(Jesaja 25 Vers 8)

                                                                                                                                               

Wer gewinnt? Gott oder Satan?

                                                                                                  

Ist das ernstlich eine Frage? Hat nicht Gott alles erschaffen, das Sichtbare und das Unsichtbare (Kolosser 1, 16) - und damit auch den Satan? Wie sollte das Geschöpf dem Schöpfer überlegen sein?

Entscheidend ist, wie man die Frage nach dem Sieg definiert. Beim Fußball ist das klar - gewonnen hat, wer die meisten Tore schießt. Wie aber ist es hier? Geht es nur um die Machtfrage, ist die Antwort eindeutig: Gott hat einen Tag gesetzt, an dem er den Satan zunächst aus dem Himmelsbereich auf die Erde werfen (Offenbarung 12, 7-9), dann vorübergehend binden (Offenbarung 20,1-3) und schließlich in den Feuersee werfen wird (Offenbarung 20, 10). Gott ist es, der dem Satan den zeitlichen und inhaltlichen Spielraum vorgibt, in dem dieser sich bewegen darf (Offenbarung 12, 12, Hiob 1, 12 u. 2, 6). Es ist schon so, wie Luther es sagte, Satan ist nur der „Kettenhund Gottes“. Bei der Machtfrage gibt es am Sieg Gottes nichts zu rütteln.

Wie aber ist es bei der Beziehungsfrage zwischen Gott und den Menschen? Seit seinem Abfall von Gott ist es Satans Ziel, möglichst viele Geschöpfe Gottes in seinen Abfall hineinzuziehen und einen dauerhaften Keil zwischen den Schöpfer und seine Geschöpfe zu treiben. Seit dem Sündenfall ist ihm dies bei der mehrzahl der Menschen auch gelungen. Bis zum heutigen Tage. Die weit überwiegende Zahl der Menschen lebt in Trennung von Gott. Bleibt es dabei oder wird sich dieser Zustand noch einmal grundlegend und umfassend ändern? Entscheidet sich die Frage des Sieges auch daran, wieviele Menschen am Ende des Kampfes in Gemeinschaft mit Gott leben, dann ist der Sieg Gottes nach Auffassung mancher durchaus zweifelhaft.

Im Alten Testament wird uns eine Begebenheit berichtet, anhand derer unsere Frage eine anschauliche Beantwortung findet - der Einfall der Amalekiter in die Davidsstadt Ziklag (1. Samuel 30, 1-31): Während der Abwesenheit Davids und seiner Krieger fallen die Amalekiter in Ziklag ein und führen Frauen und Kinder sowie Hab und Gut gefangen hinweg. Trotz anfänglicher Verzweiflung und geringer Erfolgsaussichten jagen David und seine Männer den Amalekitern nach, können diese stellen und im Kampf besiegen. Dabei wird im Text mit großem Nachdruck die auch für unsere Fragestellung bedeutungsvolle Aussage gemacht:

"Und David befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.

Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum Größten, weder Söhne noch Töchter, weder Beute noch alles, was sie ihnen weggenommen hatten, alles brachte David zurück
-1.Samuel 30,18-19-

Die Begebenheiten des Alten Testamentes sind wie ein Bilderbuch zu den Lehraussagen des Neuen Testamentes. Neben der erbaulich-persönlichen Seite über Vertrauen, Gebet und die Hilfe Gottes hat unser Text auch einen hochinteressanten Bezug auf Christus und Seinen Sieg. Betrachten wir den Text hierzu einmal von seiner typologischen Seite her: David ist ein Typus auf Christus. Ziklag bedeutet übersetzt „Ursprung". Amalek heißt übersetzt "Herrschervolk/Talbewohner/der das Volk aussaugt" und ist eine Abschattung von Satan und seinen Finsternismächten.
Aus diesem Blickwinkel wird das Geschehen um Ziklag zu einer anschaulichen Darstellung der Heilsgeschichte Gottes. Wir Menschen sind vom Ursprung her von Satan und seinen Mächten in Gefangenschaft geführt. Satan ist in das Paradies, dem Ort der Gemeinschaft mit Gott, eingefallen und hat die Menschen durch die Verführung zum Ungehorsam als seine Gefangenen weggeführt. Seit dem Sündenfall leben wir alle von Geburt an im „Vollmachtsbereich der Finsternis" (Kolosser 1, 13), unter der Herrschaft der Sünde und des Todes (Römer 5-8) und damit in der Trennung von Gott, in der Gottesferne.

Doch Christus ist uns "nachgejagt", um uns aus der Gefangenschaft zu befreien. Gott gibt sich nicht geschlagen. Er sandte seinen Sohn, um "Freiheit auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen" (Jesaja 61, 1). Schon unmittelbar nach dem Sündenfall hat Gott diesen großen Kampf mit Satan, der Schlange, und den letztendlichen Sieg Jesu angekündigt: "Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopfzermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen." (1.Mose 3,15). Am Kreuz von Golgatha hat sich dieses Wort erfüllt. Im Sterben des Gottessohnes wird Ihm die Ferse zermalmt, zugleich aber dem Satan der Kopf zertreten. Hier am Kreuz hat Jesus ein für allemal über alle Macht des Satans gesiegt.

Der wunderbare Höhepunkt unseres Textes findet sich dann in 1.Samuel 30,18-19:
18 Und David befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.
19 Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum Größten, weder Söhne noch Töchter. weder Beute noch alles, was sie ihnen weggenornmen hatten; alles brachte David zurück.

Dies findet seine neutestamentliche Bestätigung in 1.Timotheus 2,4: "Unser Retter-Gott will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." Und was Gott will, das vermag ER auch zu tun (Psalm 135,6; Jesaja 46,10; Epheser 1,11). Jesus ist der völlige Sieger über Satan, Sünde und Tod. Nichts bleibt in der Gefangenschaft des Satans zurück. Alles bringt ER zurück zu Gott

"...auf daß Gott sei alles in allen." (1.Korinther 15,28)

Was wäre das auch für ein Sieg Jesu, wenn ein großer oder gar der größte Teil der Geschöpfe Gottes weiterhin in alle Zeiten im Tod und in der Gottesferne dahinvegitieren müßten. Dann hätte es der Satan letztlich ja doch geschafft, einen dauerhaften Keil zwischen den Schöpfer und Seine Geschöpfe zu treiben und müßte - da er sein Ziel erreicht hätte - wohl gar als der eigentliche Sieger bezeichnet werden. Doch - Gott sei Dank! - der Sieg Jesu am Kreuz ist allumfassend: "Denn es gefiel der ganzen Fülle (der Gottheit), in ihm (Jesus) zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu versöhnen - indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn. sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist." (Kolosser 1,19-20) "Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt."(1 Johannes 2,2).

Die große Befreiungsaktion Gottes durch seinen Sohn in Gericht und Gnade endet erst mit der Befreiung auch des letzten seiner Geschöpfe. So wie es der Apostel Johannes in dem prophetischen Ausblick von Offenbarung 5, 13 schauen darf:
"Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!"

Dann hat die Frage: "Wer gewinnt? Gott oder Satan?" in jeder Hinsicht ihre herrliche und abschließende Beantwortung erfahren.

                                                                                                                                                  

Wie lange währt die Ewigkeit?

                                                                                                 

Nicht jeder, der "ewig" sagt, meint auch wirklich ewig, also endlos. Denken wir nur an das "ewige Licht" über katholischen Altären, an das "ewige Eis" oder die "ewige Stadt", "ewige Liebe", "ewige Treue" oder das "ewige Warten" und viele andere Sprachgewohnheiten. Niemals ist wirklich endlos gemeint.
Ähnliche Sprachgewohnheiten stellen wir in den meisten Übersetzungen der Bibel fest. Daraus sind vielfach falsche Auslegungen des hebräischen oder griechischen Grundtextes, ja falsche Lehren entstanden, die oft beharrlich verteidigt werden.

Das im Bibeltext vorkommende hebräische Wort "olam" bedeutet streng philologisch einen verhüllten Zeitabschnitt, eine unübersehbare Zeit oder ein Geschichtszeitalter. Im Griechischen ist fast bedeutungsgleich das Wort "Aion" das Weltzeit oder Zeitlauf bedeutet. Jedes gründliche Lexikon und jeder objektive Philologe werden das bestätigen.

Die meisten Übersetzungen der Bibel aber geben diesen beiden Worten an entscheidenden Stellen mit "ewig" oder "Ewigkeit" wieder. Da verständlicherweise diese Übersetzung von "olam" oder "Aion" im Sinne von Endlosigkeit dem Kontext nach nicht an allen 541 Stellen passt, an denen es im Grundtext vorkommt, hat allein Luther diese angebliche Ewigkeit 37 mal mit "Welt" übersetzt, ausserdem mit "vor Zeiten" oder "nimmermehr", "von alters her", "von der Welt her", "die vorigen Jahre" und anderes mehr. Ähnlich ergeht es fast allen anderen Übersetzern.

Ebenso spricht Jesus in Markus 3,29 nicht davon, dass es "keine Vergebung in Ewigkeit" gäbe, sondern "keine Vergebung in diesem Zeitalter (Aion!)". Weiter bezeichnet er in Math.13,39 "die Ernte" nicht als "das Ende der Ewigkeit", sondern als den Abschluss des Zeitalters (Aion!): Auch meint er in Math. 28,2o sicherlich nicht, "ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Ewigkeit", sondern "bis an den Abschluss (oder das Ende) des Zeitalters oder der Welt" (Aion!). Genauso haben es auch fast alle Übersetzer wiedergegeben.

Warum sind wir also nicht so ehrlich und stellen fest, was führende Philologen und Theologen auch sagen, dass "olam" und "Aion" nicht wirklich "ewig" oder "endlos" meint. Demnach gibt es kein "ewiges", also endloses Gericht, keine "ewige Qual", keine "ewige Verdammnis" und kein "ewiges Feuer".

Auch der "ewige Gott" ist in Wirklichkeit der Gott über alle Zeitalter, so wie auch der Begriff "ewiges Leben" nicht endloses Leben meint, denn nach 1.Kor.15,28 geht individuelles "ewiges Leben" über in das Leben Gottes, aus dem es auch kam, auf dass Gott alles in allen" sei. Wirklich endloses, unauflösliches Leben (Hebräer 7,16) hat nur der Vater selbst und der von ihm gezeugte Sohn (Joh.5,26) und die nach Jesu Tod, Auferstehung und Rückkehr zum Vater nachgezeugten und wiedergeborenen Söhne und Töchter, also die Familie Gottes, die Gemeinde Christi Jesu. Sie sind heute schon sein Leib, den der Vater einmal übernimmt.

Hüten wir uns, durch eine beharrlich falsche Übersetzung der Worte "olam" und "Aion" oder "aionios" eine erbarmungslose Scharfe in das Wort Gottes und das Evangelium Jesu Christi hinein zu interpretieren, die dem wirklichen Vaterherzen Gottes und seiner Liebe überhaupt nicht entspricht und eine Majestätsbeleidigung ohne Beispiel darstellt.

So dauert der biblische Begriff "Ewigkeit" in richtiger Übersetzung entsprechend der Heilsgeschichte Gottes nur ein oder mehrere Zeitalter lang.

                                                                                                                                                   

Ist die Bibel Gottes Wort?

                                                                                                   

Die Quelle der Christen ist die Bibel. Die Gemeinde Jesu hat sich im Glauben immer dazu bekannt, dass die Bibel Gottes- und nicht Menschenwort ist und von daher als Gottes Selbstoffenbarungsquelle mit keinem Buch der Welt zu vergleichen ist. Dies ist für jeden Nichtchristen in einer Welt, die weitgehend wissenschaftlich erklärt wird, eine anstößige Aussage.
Das Wissen um "Gottes Wort" wird einem Menschen nicht dadurch zuteil, dass er getauft wurde, Gottesdienste mehr oder weniger regelmäßig besucht und eine der vielen christlichen Ausprägungen der Frömmigkeit pflegt. Es ist auch kein Zeichen von Schwäche oder Kleinglauben, wenn ein Mensch um das rechte Bibelverständnis ringt. Er wird entdecken, dass die Bibel nicht gemäß menschlicher Logik Gottes Wort ist. Wer in und mit der Gemeinde Jesu sich zur Bibel als Gottes Wort bekennt, in dessen Leben ist ein Wunder geschehen. Über dieses Wunder verfügt kein Mensch, auch keine Organisation. Es kann einzig und allein durch Gottes Geist geschehen.

Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das - bewußt oder unbewußt - für Geist und Geister zugänglich ist. Das qualifiziert ihn zum Menschen. Wenn der Mensch die Bibel als Gottes Wort anerkennen und verstehen will, ist das nur durch den Geist, und zwar durch den Heiligen Geist möglich, in der unvoreingenommenen Bereitschaft, im Glauben die Wirklichkeit Gottes in seinem Wort unmittelbar zu erleben. Glaube entsteht dort, wo durch das Wort der Bibel das Gewissen angesprochen und geweckt wird. Wer sich auf das "Experiment Glauben" einläßt, der wird die Wirklichkeit des Heiligen Geistes in und mit der Bibel erfahren: "Wenn jemand Gottes Willen tun will, wird ihm klar werden, ob diese Lehre von Gott ist." (Johannes 7,17)

Durch das Zeugnis des Heiligen Geistes erfahren wir im Glauben, dass die Bibel Gottes Wort, Gottes Offenbarung ist, dass ihr Selbstzeugnis wahr ist: "Jedes Schriftwort ist gottgehaucht und nützlich" (2.Timotheus 3,16) und der Heilige Geist hat Menschen aus verschiedenen Schichten und zu verschiedenen Zeiten inspiriert: "Keine Weissagung in der Schrift läßt eine eigenmächtige Auslegung zu. Denn nicht durch menschliche Willkür zustande gekommen, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Namen Gottes geredet." (2.Petrus 1,21) Die Inspiration der einzelnen Schreiber der Bibel war nicht eine "Diktatinspiration" unter Ausschaltung des Verstandes und Bewußtseins der Verfasser, sondern das unerklärbare, aber erfahrbare Wirken des Heiligen Geistes.
Das "Gottgehauchtsein" wirkt sich beim gläubigen Hören der Bibel fortlaufend aus. Das meint Paulus, wenn er schreibt: "Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi" (Römer 10,17).

Der Heilige Geist selbst offenbart dem gläubigen Hörer die Bibel in jedem Wort als Wahrheit. Ohne den Heiligen Geist geht es nicht. Wir brauchen ein geistgeschenktes (pneumatologisches) Schriftverständnis der Bibel oder aber ein anderer Geist verführt uns in Verirrung und Verwirrung, in das Missverstehen der Bibel.

Wer kann die Bibel Gottes Wort nennen und als solches erfahren? Der natürliche Mensch vermag es nicht (1.Korinther 2,14). Erst dann, wenn der Mensch sich dem Wirken des Heiligen Geistes fügt, beginnt er die Bibel als Gottes Wort zu erkennen und zu erfahren (1 .Korinther 2,6 ff). Diese Erfahrung ist der Gemeinde Jesu zu allen Zeiten eigen.

                                                                                                                                                 

Wie werde ich Christ?

                                                                                               

Viele, die sich ein Leben lang als Christen bezeichnen, haben sich diese Frage nie gestellt. "Christ wird man doch durch die Säuglingstaufe und bleibt es durch ein anständiges Leben", so ihre Meinung.

Diese Sicht kennt die Bibel nicht. Sie macht den verbindlichen Glauben an Jesus Christus zur Grundlage (der dann allerdings auch einen neuen Lebensstil prägt!).

Die Frage nach dem Christ-werden ist also gleichzusetzen mit der Frage:
Wie kann Jesus Christus der Herr und Erlöser in meinem Leben werden?

Wenn Sie diese Frage persönlich umtreibt, dann bitten Sie Jesus Christus in Ihrem Herzen, dass ER Sie von dieser Wahrheit überführt. Im Johannes-Evangelium Kp. 16,13 heißt es, dass es der Geist Gottes ist, der die Menschen in "alle Wahrheit" leitet.

Sie dürfen also ganz gewiss sein, dass jedes aufrichtige Verlangen, Jesus Christus als Herr und Erlöser persönlich kennenzulernen, bereits vom Heiligen Geist gewirkt ist. Ein Mensch, der Christ werden will, braucht deshalb nur auf dieses innere Verlangen zu antworten.

Er kann dies in ganzer Einfachheit tun, indem er Jesus Christus, der sein lautes oder leises Reden mit Sicherheit vernimmt, etwa so anspricht:
"Herr Jesus Christus, ich gebe Dir jetzt mein Leben mit meiner ganzen Vergangenheit und Zukunft. Du weißt, wie mein Leben verlaufen ist mit all meiner Schuld und allem Versagen. Es tut mir leid, dass ich Dich damit betrübt habe. Ich bringe Dir jetzt das alles - und bitte Dich um Vergebung. Weil Du in der Bibel sagst, dass Du auch für meine Sünden am Kreuz gestorben bist, nehme ich jetzt Deine Vergebung im Glauben in Anspruch. Ich danke Dir für Deine Vergebung und Liebe zu mir und lege jetzt meine Zukunft mit allem, was sie bringt, vertrauensvoll in Deine Hände. Künftig sollst Du der Herr in meinem Leben sein."

Am besten ist es natürlich, wenn Sie ein solches Übergabe-Gebet in der Gegenwart eines Menschen sprechen, von dem Sie wissen, dass er zu einer christlichen Gemeinde gehört und selber in der verbindlichen Beziehung zu Gott steht. Reden Sie in einem solchen Fall ganz offen mit ihm über Ihre jetzige Entschlossenheit, künftig mit Jesus Christus zu leben.

 Die Bibel Gottes Wort                                     

Wichtig ist es auch, wenn Sie sich von den entsprechenden Bibelstellen selber überzeugen, auf die wir uns hier beziehen:
Johannes-Evangelium 1,12 / 3,15-18 /15,7
1 .Johannes-Brief 5,13

                                                                                                                                                                                    


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